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Thurgauer Tenniserfolge  

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Die Thurgauer Tenniscracks haben in den letzten Tagen an verschiedenen Turnierschauplätzen für Furore gesorgt. Joël Alt gewann am Wochenende in Biel bereits seinen fünften internationalen Doppeltitel. Der Erfolg kam überraschend. Denn mit seinem erst 15-jährigen Doppelpartner Dominic Stricker hatte der Berger noch nie ein Turnier bestritten. Im Einzel scheiterte Alt in den Halbfinals. Mit dem ITF-Turnier in Biel hat der 17-Jährige seine Juniorenkarriere beendet. Luft bei den Grossen hat er bereits gesammelt. „Ich konnte teilweise gut mitspielen, kann das Niveau aber noch nicht über das ganze Spiel durchziehen“, resümierte der Berger nach seinen Teilnahmen an ATP-Unterbauturnieren, wo der Doppelspezialist auch im Einzel gegen deutlich bessere und ältere Gegner eine gute Figur machte. Joël Alt trainiert in Biel und hat neben seiner eigenen Karriere mit der Ausbildung zum Tennistrainer begonnen. Im Aufwärtstrend ist auch Lea Magun. Die Frauenfelderin feierte in Luzern im Doppel ihren ersten internationalen Turniersieg auf der höchsten Juniorenstufe (U18) und kämpfte sich eine Woche später in Biel sowohl im Einzel wie im Doppel bis in die Halbfinals. Die 16-Jährige hat nach ihren gelungenen Vorstellungen der letzten Wochen auf der Juniorenweltrangliste rund 200 Ränge übersprungen und ist im ITF-Ranking nun die Nummer 834 der Welt. „Ich konnte in den letzten Wochen wichtige Erfahrungen sammeln und an meiner Konstanz arbeiten“, fasst Magun zusammen. Gleiches gilt auch für Alina Granwehr. Die 14-Jährige gewann bei ihren ersten internationalen Turnieren auf der höchsten Juniorenstufe (U18) nicht nur ihre ersten ITF-Punkte, sondern auch wertvolle Erkenntnisse. In Kreuzlingen und Biel schaffte es Alina Granwehr in die Viertelfinals, in Luzern scheiterte sie in der dritten Runde. Mit den 26.25 gewonnenen Punkten wird die Wilenerin erstmals auf der Junioren-Weltrangliste (ITF) geführt. „Ich habe sehr gute Matches gegen erfahrenere Gegnerinnen gespielt, weiss aber, dass es noch viel zu tun gibt“, resümiert die ITF-Debütantin. Grund zum Jubeln hatte schliesslich auch Michael Soder. Der 32-jährige TC-Eschlikon-Spieler triumphierte in Vaduz beim Bodensee-Cup. An dem von Special Olympics organisierten Anlass nahmen Tennisspieler aus den Bodenseeländern Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz teil. Soder gehört weltweit zu den besten Tennisspielern mit geistiger Behinderung.

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